Akzeptieren die Landwirte die Düngung durch Flüssigklärschlamm weiterhin?

Landwirtschaftliche Klärschlammverwertung aus ökologischer Sicht

Bei der Verwertung von Klärschlamm in der Landwirtschaft liegt der Gedanke zugrunde, organische Stoffe wieder in den Naturkreislauf zurückzuführen.

Im Vordergrund steht bei der Nutzung von Klärschlamm zu Düngezwecken der Gehalt an positiven Pflanzennährstoffen wie Stickstoff und Phosphor. Günstige pflanzenbauliche Auswirkungen der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung sind durch zahlreiche Untersuchungen und langjährige Praxiserfahrungen belegt.

Die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung entspricht den Vorgaben der Kreislaufwirtschaft und ist ökologisch und ökonomisch ein sinnvolles Verfahren zur Klärschlammverwendung, weil:

  • auf diese Weise kostbare Ressourcen sowohl aufseiten der Allgemeinheit wie auch des Landwirtes geschont werden
  • die Verwertung in der Landwirtschaft ein
    Verfahren mit Langzeiterfahrung auf
    gesicherter Grundlage darstellt

Die AWP hat an dieser Stelle mit dem Paderborner Modell Maßstäbe gesetzt:

  • Kooperation mit Landwirtschaftskammer und Landwirtschaftsverbänden
  • 4 x jährlich KS-Untersuchung
  • Düngeplanung für den Gesamtbetrieb
  • Ausbringung mit eigenen Geräten
  • Betreuung der Landwirte durch
    Fachpersonal
  • Bodenprobennahme durch eigene
    Mitarbeiter
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